netzwerk terrorismusforschung

 

Jens Taken

Kontakt


Jens Taken, M.A.
Westfälische Wilhelms-Universität
Institut für Politikwissenschaft
Scharnhorststraße 100
Platz der Weißen Rose
48151 Münster

Email: jtaken(at)uni-muenster.de

 

Dissertationsprojekt

Arbeitstitel:

Terrorismus als strategische Wahl? Entstehungsbedingungen des transnationalen islamistischen Terrorismus



Betreuer:
Prof. Dr. Paul Kevenhörster, Institut für Politikwissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Prof. Dr. Christopher Daase, Goethe-Universität Frankfurt am Main


Abstract:

Unzählige substaatliche Kollektive, Bewegungen und Gruppierungen weltweit versuchen, auf unterschiedliche Weise politische Prozesse und Entscheidungen zu beeinflussen. Warum aber verfolgen einige Gruppen dabei eine dezidiert gewaltsame Strategie, während andere Gewalt ablehnen?

Um diese Frage zu beantworten, untersucht dieses Dissertationsprojekt, aufbauend auf einem Verständnis von Terrororganisationen als sozialen Bewegungen, die Gewalt legitimierende Ideologie dieser Gruppen. Wie rechtfertigen sie ihre Gewalt? Gehen dem Gewaltentschluss Radikalisierungsprozesse voraus? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen ist eine Deradikalisierung möglich oder denkbar?


 

Studium/ Forschungstätigkeit

seit SS 06: Promotionsstudiengang Politikwissenschaft (HF), Philosophie (NF)

WS 99/00 – WS 05/06: Magisterstudiengang Politikwissenschaft (HF), Germanistik und Philosophie (NF) Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Bisherige Tätigkeiten

Seit Januar 07: Assistent der Geschäftsführung. Institut für Politikwissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität.

Juli/August 2001: Seminarleitung bei der Europäischen Sommerakademie des Gustav-Stresemann-Institutes in Bonn und Brüssel.

Vorträge und Publikationen

Understanding terror organizations: A transfer from social movement theory. Vortrag bei der ecpr general conference in Potsdam am 11.09.2009

Jens Taken (2009): Entwicklungspolitik gegen Terrorismus? Gedanken zu einer andauernden Debatte. In: Welttrends, No. 64 Januar/Februar 2009.

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