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Matthias DahlkeKontakt
Email: mdahlke(at)gmail.com Dissertationsprojekt (abgeschlossen)
Titel: Demokratischer Staat und transnationaler Terrorismus. Drei Wege zur Unnachgiebigkeit in Westeuropa 1972-1975. Betreuer: Prof. Dr. Kiran Klaus Patel, EUI Florenz; PD Dr. Johannes Hürter, IfZ München Prof. Dr. Gabriele Metzler, HU Berlin Abstract: Nicht erst die Epoche nach "9/11", sondern schon die 1970er Jahre waren eine Ära des grenzenlosen Terrorismus. Mehrmals hielten transnational vernetzte und operierende Terroristen die Regierungen und die Öffentlichkeit in Westeuropa durch Geiselnahmen in Atem. Besonders spektakulär waren das Olympia-Attentat von München (1972), die OPEC-Geiselnahme in Wien (1975) sowie die Molukkeranschläge in Den Haag, Beilen und Amsterdam (1974/75). Wie reagierten die betroffenen Staaten auf diese neue Herausforderung, in der die Grenzen zwischen innerer Sicherheit und Außenpolitik verschwammen? Die vergleichende Dreiländerstudie zeigt anhand erstmals ausgewerteter Dokumente, wie drei verschiedene westeuropäische Regierungen auf unterschiedlichen Wegen zum Grundsatz der Unnachgiebigkeit gelangten, zugleich aber auch Geheimabsprachen mit Terroristen nicht scheuten. Der transnationale und vergleichende Ansatz, der die gesamtgesellschaftlichen Prozesse einbezieht, ermöglicht eine neue Sicht auf die europäische Geschichte der Auseinandersetzung zwischen Staat und Terrorismus. Studium/ Forschungstätigkeit: 2009 Abschluss der Promotion als Dr. phil. 2007-2009 Promotionsstipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung, externer Mitarbeiter im Projekt "Demokratischer Staat und terroristische Herausforderung" am Institut für Zeitgeschichte München 2007 DAAD-Kurzzeitstipendium für Doktoranden für Aufenthalte in Österreich und den Niederlanden 2006 Droysen-Preis des Instituts für Geschichtswissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin 2001-2006 Humboldt-Universität zu Berlin, Magister der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre 2003/2004 Studienaufenthalt an der Université Paris I (Panthéon-Sorbonne)
Monographien: Demokratischer Staat und transnationaler Terrorismus. Drei Wege zur Unnachgiebigkeit in Westeuropa 1972-1975, Dissertationsschrift („Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte“ des IfZ, Bd. 90), München 2011.
Das Wischnewski-Protokoll. Zur Zusammenarbeit zwischen westeuropäischen Regierungen und transnationalen Terroristen 1977, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 57 (2009), Heft 2, S. 201-215. Der blinde Fleck. Transnationaler und nationaler Terrorismus auf dem Weg zum „Deutschen Herbst“, in: Zeitgeschichte-online, Thema: Die RAF als Geschichte und Gegenwart, hg. von Jan-Holger Kirsch und Annette Vowinckel, Online Mai 2007.
Pekelder, Jacco: Sympathie voor de RAF. De Rote Armee Fraktion in Nederland, 1970-1980, Amsterdam 2007. In: H-Soz-u-Kult, 07.03.2008, URL: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-1-191.
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