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Sebastian Lange

Sebastian Lange


Kontakt

e-mail: Sebastian.Lange(at)sowi.hu-berlin.de


Dissertationsprojekt

Arbeitstitel:
Provokante Kommunikation:
Strategische Optionen im politischen Umgang mit transnationalem Terrorismus

Betreuer:
Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt-Universität zu Berlin

Kurzzusammenfassung:
Die Relevanz der Frage, welche Muster staatlicher Reaktion auf transnationalen Terrorismus erkennbar sind und in welchem Horizont der Möglichkeiten sich diese bewegen, ergibt sich aus dem unübersehbaren Aufrücken des Themas auf der sicherheitspolitischen Agenda nach dem elften September 2001 im Kontrast zur materiellen Bedrohung durch andere Weltprobleme, denen vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wenn sich etwa die NATO zu einer vollständigen Neudefinition ihrer selbst genötigt sieht, wenn in den westlichen Staaten Bürgerrechte eingeschränkt werden und wenn Staaten nicht zuletzt Kriege führen, um einer relativ geringen Zahl krimineller Personen habhaft zu werden, dann stellt sich die Frage, welches komplexe Wechselspiel im Gange ist, das derart gravierende strukturelle Veränderungen herbeiführt. Dass die terroristische Strategie darauf zielt, Überreaktionen zu provozieren, ist altbekannt. Doch hat der transnationale Terrorismus ein weltpolitisches Räderwerk in Gang gesetzt, das ohne Präzedenz ist und Fragen nach Verhältnismäßigkeit aufwirft. Bedingung zur Beantwortung ist die Einsicht in die Logik provozierender Kommunikation.


Studium/ Tätigkeiten

seit 2009 Doktorand und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Politische Theorie, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

2007-2008 Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Internationale Politik und am Zentrum für Internationale Studien der Technischen Universität Dresden

1999-2007 Magisterstudium der Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Technischen Universität Dresden und der Universität Bologna


Veröffentlichung

„Die NATO und der Terrorismus“, in: Beiträge zur Internationalen Politik und Sicherheit, Ausgabe 01/2010, S. 1-11, http://www.agips.org/doc/bips/2010/BIPS-Jg2010-Nr01.pdf
 

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