Torsten Preuß
Kontakt
Email: tpreuss(at)uni-leipzig.de
Homepage: http://www.uni-leipzig.de/~politik/site/personen/doktorandinnen-und-doktoranden/torsten-preuss.html
Dissertationsprojekt
Arbeitstitel:
Terrorismus und Innere Sicherheit
Betreuer:
Prof. Dr. Andreas Anter
Abstract:
Die Arbeit will versuchen, Strukturen und Konzeptionen deutscher Sicherheitsbehörden am Beispiel des „Kampf gegen den Terrorismus“ zu analysieren. Dabei soll aufgezeigt werden, dass die vorhandenen Konzepte bezüglich der Bekämpfung des Terrorismus zwar in der Regel juristische Stringenz aufweisen, dabei aber häufig sozialwissenschaftlichen Theorien und Erkenntnissen über Terrorismus zum Teil deutlich widersprechen und dadurch Probleme hinsichtlich einer erfolgreichen Terrorismus-Bekämpfung zwangsläufig aufwerfen.
Die Untersuchung von Sicherheitskonzepten will sich dabei jedoch auf die Analyse von einzelgesetzlichen Maßnahmen und offizieller Veröffentlichungen zum Thema beschränken. Gleichzeitig sollen verschiedene Theorien bezüglich der Erklärung von Terrorismus (und verwandten Gewaltaktion) auf ihre Stringenz geprüft werden um auch die Frage klären zu können: „Was ist eigentlich Terrorismus?“.
Studium/ Forschungstätigkeit
Seit 01/09 Stipendiat der Friedrich-Ebert Stiftung
Seit 03/08 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl „Politisches System der BRD“, Universität Leipzig
10/00 - 09/07 Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und Philosophie an der Universität Leipzig
Vorträge und Veröffentlichungen
„Deutschland ein Überwachungsstaat? Über die Probleme eines Begriffes und seiner Verwendung.“ Vortrag auf dem FES-Seminar „Deutschland, ein Überwachungsstaat?“, gehalten am 24. November 2009
„Terrorismus und Innere Sicherheit“, Vortrag auf dem 4. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung
„Symbolische Politik - Über die Wirksamkeit ausgewählter deutscher Sicherheitsgesetze“ Leipzig 2008 (i.E.)
„Markt und Moral. Zu Adam Smiths Theorie der ethischen Gefühle“. In: Powision 05 - 2008, S. 22 - 24.
„Kommunitarismus und Gemeinschaft“. In: Eigensinn. Die Philosophiestudentische Zeitung. Ausgabe 5, Januar 2006.
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